Könige leben in Palästen und Götter in Tempeln

Kurz nach dem Frühstück brachen wir auf. Wir wollten heute den Palast des Königs und den Golden Budda von Wat Pho besuchen. Doch als wir aus dem Fenster schauten regnete es. Ganz fein nur, aber wer weiss, was der Tag noch bringen wird. Mit der Schnellbahn fuhren wir zum Saphan Taksim, wo wir mit dem Fährboot auf dem Chao Phraya Fluss zum Grossen Palast hoch fuhren. Kaum hatten wir das Boot verlassen, begann sich der Himmel zu leeren, worauf wir sofort unsern Durst in einem kleinen Strassenkaffee stillten. Dazu spielten wir Tschau-Sepp und die Zeit bis zum Ende des Regenbruchs verging wie im Flug. Im Palast angekommen bestaunten wir erst mal die goldverzierten Kuppen und reich geschmückten Wände des Tempelbereichs. Natürlich mussten wir den Smaragt-Budda bestaunen und rätselten darüber, ob er nicht doch aus Jade gefertigt ist. Den Palast haben wir dann nur kurz bestaunt, wobei uns die wunderbar in Stein gehauenen Elefanten am meisten faszinierten.

Zu Fuss zogen wir eine Strasse weiter zum Wat Pho Tempel, wo wir den riesigen goldenen Budda bestaunten und ihm zu ehren in gefühlte hundert Schalen munzigkleinen Münzen purzeln liessen. Nach dieser meditativen, aber auch wohltätigen Handlung, begaben wir uns mit dem Schiff und der Schnellbahn auf unseren Weg zum Hotel. Wir waren ziemlich platt als wir ankamen. Doch der Pool gab uns neue Kräfte, wobei wir uns diesmal an mindestens eine oder vielleicht auch zwei Baderegeln hielten.