Dschungel für Anfänger

Wie bereits erwähnt ist Kep bekannt für seine Krabben, welche wirklich vorzüglich schmecken. Der gleichnamige Nationalpark hingegen findet wenig Erwähnung. Trotzdem machten wir uns heute auf, ihn zu erkunden. Der Nationalpark ist nicht viel grösser als ein Hosensack. Und da man sich in einem Hosensack kaum verlaufen wird, kann man getrost auf eingene Faust darin herum wandern. Wir schnürten unser Schuhe und los ging’s.

Nach den ersten paar Metern auf einer Waldstrasse bogen wir auf einen steil aufwärts führenden Trampelpfad ab. Wie in den Schweizer Alpen folgten wir gelben Markierungen. Der Pfad führte mal nach links, mal nach rechts, mal hoch und wieder runter, und irgendwann standen wir zuoberst auf dem Phnom Kep (286 müM). Da wir uns in dichtem Wald befanden blieb uns leider eine tolle Aussicht verwehrt.

Nach einer kurzen Stärkung schritten wir voran, hinab zu einem kleinen Wald-Buddha und weiter an den Sendemasten vorbei hinunter an den Stadt-Strand. Dort angekommen erfrischten wir unsere durstigen Kehlen. Auf dem Weg zurück ins Guesthouse freuten wir uns über eine kalte Douche und die Abkühlung im Pool.