Krabbenmarkt und Haseninsel

Nach unserer Ankunft am späten Nachmittag in Kep machten wir uns auf zum Krabbenmarkt. Der Markt liegt direkt am Meer und wird von einer Handvoll kleinen Restaurants gesäumt. Angeblich soll man hier Krabben in 27 verschiedenen Variationen essen können. Zudem gibt es leckere Meeresfrüchte und natürlich frischen Fisch. Wir fanden einen lauschigen Tisch direkt am Meer und entschieden uns für gebratene Krabben an Kampot Pfeffer und gegrillten Fisch. Beides schmeckte grossartig! Währenddessen tauchte die feuerrote Sonne langsam ins Meer. Zufrieden suchten wir den Weg zurück ins Guesthouse, wo wir uns in die Betten fallen liessen.

Der Wecker riss uns unsanft aus unserer Träumen. Es war noch früh, als wir am Pier eintrafen und ein Boot bestiegen, welches mit uns in wenigen Minuten nach Kho Tonsay tuckerte. Die Insel wird aufgrund ihreres Umrisses auch Rabbit Island genannt. Wobei es wohl mehr als einen Schnaps braucht, um die Form unscharf als solche zu erkennen. Auf der Insel angekommen beschlossen wir den grossen Strand hinter uns zu lassen und ein lauschiges Plätzchen zu suchen. Nach ca. 10 Minuten Fussmarsch durch Wald und Busch standen wir an einem kleinen, kieselgrauen Strand, welchem ein kleines Korallenriff vorgelagert war. Wir setzten unsere Taucherbrillen und Schnorchel auf und schwammen hinaus. Die Zeit im Wasser verging wie im Fluge. Der Hunger begann sich zu melden und wir trotteten zum grossen Strand. Dort setzten uns in eines der windschiefen Restaurants. Den Rest des Tages blieben wir am grossen Strand wo wir badeten, schwammen, schnorchelten, Sandburgen bauten, lasen und faulenzten. Die Sonne stand schon tief, als wir uns von der Insel verabschieden mussten und in Richtung Festland tuckerten.