Rund um unseren Bus

Bei unserem VW Bus handelt es sich um einen Califonia Beach mit Standheizung und externem Stromanschluss. Da er uns als Alltagsauto dient und wir zu fünft darin unter kommen müssen, können wir ihn kaum ausbauen. Deshalb mussten Lösungen her, die auf den beschränkten Platz zugeschnitten sind.

Küchenbox

Kochen gehört neben dem Fahren und Schlafen zum Wichtigsten, was wir bei unseren Reisen tun. Auf der Suche nach einer geeigneten Lösung, haben wir unzählige Websites abgeklappert. Dabei haben uns die Lösungen der kommerziellen Anbieter nicht überzeugt. Spannender fanden wir die in den USA verbreiteten Chuckboxes. Da solche Küchenboxen in Europa für einen vernünftigen Preis kaum erhältlich sind, haben wir uns beschlossen, unsere Küchenbox selber zu entwickeln. Für den Zusammenbau haben wir einen befreundeten Schreiner kontaktiert. Das Resultat kann sich durchaus sehen lassen.

Die Box hat die grösse einer 40x60x60cm Rako Kiste und passt deshalb ganz gut in den Kofferraum. Um die Box vor schlechtem Wetter zu schützen, stülpen wir eine Plastikhaube über.

Regenmütze

Leider scheint bei unseren Reisen nicht immer die Sonne und manchmal sinken die Temperaturen in der Nacht unter den Gefrierpunkt. Damit auch unter widrigsten Bedienungen die Gemütlichkeit im Bus nicht abhanden kommt, haben wir beschlossen eine Regenmütze zu basteln. Schnell haben wir eine Anleitung im Internet gefunden. Bald darauf konnten wir unsere Mütze das erste Mal testen. Mittlerweile können wir sagen, dass sich die Mütze durch und durch bewährt hat.

Unsere Mütze besteht aus Zelttuch mit 10’000mm Wassersäule. Mit Ösen befestigen wir sie auf der Seite an der Kederschiene und vorne und hinten an grossen Saugnäpfen.

Vordach

Egal ob bei Regen und Sonne, zu fünft ist uns der Platz im Bus schnell zu eng. Um den Platz vor dem Bus gemütlich zu halten, wollten wir ihn überdachen. Eine Markise kam jedoch bei uns aus verschiedensten Gründen nicht in Frage. Auf der Suche nach Alternativen haben wir bald festgestellt, dass die verfügbaren Segel keine genügende Wasserbeständigkeit aufweisen. Also haben wir die Nähmaschine hervorgekramt und uns unser eigenes Vordach genäht.

Wie die Mütze besteht das Vordach ebenfalls aus Zelttuch mit 10’000mm Wassersäule. Auf der einen Seite haben wir ein 9mm Kletterseil eingenäht. So können wir das Tuch direkt in der Kederschiene einziehen. Das Vordach hat mittlerweile einige Stürme überstanden und hat sich als erstaunlich wasserdicht erwiesen. Zudem benötigt es beim Verstauen kaum Platz.